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BLFG-Stellungnahme zum Entwurf für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
Dieses Ziel sei angesichts einer prognostizierten Deckungslücke von über 15 Mrd. € bereits im Jahr 2027 nachvollziehbar. Dennoch offenbart die Gesamtausrichtung der vorgeschlagenen Maßnahmen aus Sicht der Leitenden Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe erhebliche strukturelle Defizite und Risiken für Versorgungsqualität, Nachwuchsgewinnung und sektorenübergreifende Versorgung, heißt es in der aktuellen BLFG-Stellungnahme.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen mögen zur kurzfristigen Stabilisierung der GKV-Finanzen beitragen, drohen jedoch, die Substanz und die langfristigen Perspektiven der gynäkologisch-geburtshilflichen Versorgung nachhaltig zu schwächen. Eine Reform, die finanzielle Stabilität und Versorgungsqualität gleichermaßen sichern soll, muss den Blickwinkel der klinischen Praxis deutlich stärker berücksichtigen.